Unsere Fütterungssysteme - Einschubschacht und Stopfschnecke

Das Beregnungssystem bietet die Grundlage für einen sehr einfachen Feststoffeintrag über den Einschubschacht oder die Stopfschnecke. Im Fermenter entsteht an der Eintragstelle eine Hydrolyse- und Versauerungszone. Somit bildet sich ein sehr vorteilhafter Vorratsbunker mit frischer Biomasse im Fermenter. Das ermöglicht sehr flexible Fütterungsabstände von bis zu 3 Tagen. Aus dieser Vorratszone werden durch die Beregnung gelöste Stoffe (organische Säuren) im Fermenter verteilt. Aufwendige Bunker- und Beschickungstechnik ist somit nicht notwendig. 

Einschubschacht (ESS)

Besonders für Anlagen mit versenkten Behältern oder in Hanglagen bietet sich der Einschubschacht an. Der Rad- oder Teleskoplader schiebt dabei das Futter durch den geneigten Schacht direkt in den Fermenter. Der ESS ist somit eine verschleißlose Einbringungstechnik. In allen Ausführungen wird der ESS ausschließlich in Edelstahl angefertigt und der Zufahrtsbereich wird in Beton gebaut. 

Stopfschnecke (STS)

Als Alternative zum Einschubschacht bieten wir unsere selbst entwickelte Stopfschnecke in unterschiedlichen Dimensionen an. Hierbei gilt unsere Prämisse, einmal tägliche Fütterung, direkt in den Fermenter. So schnell wie Sie die Feststoffe mit dem Radlader herbeibringen, befördert die Schnecke sie in den Fermenter, ein Bunker ist nicht erforderlich. Dabei kommt diese Stopfschnecke mit jeglichem Input ohne vorherige Zerkleinerung oder Aufbereitung zurecht. 

Sehr vorteilhaft an der Stopfschnecke ist die Anmaischung des Futters, dabei wird Gärsubstrat oder Frischgülle in die Stopfschnecke gepumpt und durch die Schnecke intensiv mit den Feststoffen vermischt. So kommen die Feststoffe bereits als Brei in den Fermenter. Selbstverständlich ist diese sehr leistungsfähige Fütterung aus Edelstahl gefertigt.